Die Montagne Pelée ist mit ihren 1.397 m der höchste Gipfel Martiniques.

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Auch wenn sie friedlich erscheint, handelt es sich hier um einen aktiven Vulkan, was die heißen Quellen an ihren östlichen Hängen beweisen. Nur mit der Ruhe! Der letzte Ausbruch war 1929 und die unterirdische Aktivität wird permanent überwacht vom Observatoire du Morne des Cadets, das einen der größten Seismographen der Welt besitzt. 

Diese Region wird auf dramatische Weise zum ersten Mal in der Geschichte erwähnt am 8. Mai 1902 mit dem Ausbruch der Montagne Pelée, einem der tödlichsten des 20. Jahrhunderts, in dem 30.000 Bewohner der Stadt Saint-Pierre in nur wenigen Minuten getötet wurden.

Heute zeigen Ihnen das Musée Franck Perret in Saint-Pierre, das Maison Régionale du Volcan in Morne-Rouge oder das Centre de Découverte des Sciences de la Terre in einem außergewöhnlichen und erdbebensicheren Gebäude die Ausbrüche der Montagne Pelée.

Über mehrere Fußwege können Sie die aus den Ausbrüchen von 1902 und 1929 entstandenen Kegel erkunden. Wanderer können den Gipfel erstürmen ausgehend von der dem karibischen Meer gegenüberliegenden Wand. Diese Strecke eröffnet wundervolle Ausblicke auf die Stadt Saint-Pierre und ihre Küste. Der Nordhang bietet vielseitige Landschaften, von Bananenplantagen, Regenwald bis zu riesigen, windgepeitschten Flächen.  Der beliebteste Wanderweg führt über den Aileron und das Plateau des Palmistes und nimmt seinen Anfang an der östlichen Flanke des Gebirges.